Hier sind
Signale aufgeführt, die Betroffene vor einer Krankheitsphase bzw. an deren
Beginn häufig erleben. Einige der Symptome kommen auch im Alltag völlig
gesunder Menschen immer wieder vor und sind damit ganz gewöhnliche
Erscheinungen. Dennoch kann das Auftreten von „Frühwarnsymptomen“ ein
wichtiger Hinweis
sein, um sich
selbst zu helfen oder möglichst früh Hilfe zu suchen. Auch Freunde und
Angehörige von Menschen mit bipolarer Störung können durch aufmerksames
Beobachten eine herannahende Phase oft frühzeitig erkennen.
Die
Frühwarnzeichen sind bei jedem Betroffenen verschieden.
Auf solche möglicherweise auftretenden Frühwarnzeichen schnell zu
reagieren, kann einen
Rückfall oft verhindern.
Appetitverlust,
übermäßiger Appetit
Veränderte
Ess-/Trinkgewohnheiten
Verstärktes
Mitteilungsbedürfnis
Gespanntheit,
Reizbarkeit
Vermehrte
Aufnahme oder stärkeres Bemühen um soziale Kontakte
Ungeduld
Plötzliches
Medikamentenabsetzen
Gefühl, von
anderen „gebremst“ zu werden
Vermehrte
Aktivität
Andauernde
Hochstimmung
Deutlich mehr
Pläne als sonst
Ungewöhnlich
viele neue Ideen
Gefühl, zu
wenig Zeit für alle Aktivitäten zu haben
Gefühl, sich zu
verzetteln
Unruhe
Geringeres
Schlafbedürfnis
Ungewöhnlich
starkes Selbstbewusstsein
Für den Betroffenen selbst wird die Zeit vor dem
vollen Ausbruch einer manischen Phase oft als sehr angenehm empfunden, und
meist besteht nicht das Gefühl, krank zu sein oder zu werden.•