Noch ne ganz böse Geschichtw

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    • Noch ne ganz böse Geschichtw

      Psychiater und Geheimdienste in gemeinsamer Paranoia vor dem Kommunismus....
      Ich verzichte mal aus Rücksicht auf die Serverkapazitäten :D darauf, hier die
      Riesenhandtücher reinzukopieren, da die Thematik ohnehin nur wenige wache
      Persönlichkeiten interessieren wird, aber ich würde mich trotzdem über ein Feedback
      freuen 8|
      heise.de/tp/r4/artikel/30/30804/1.html
      "
      Wohltätige Gehirnwäsche

      Hans Schmid 09.08.2009


      Psychopathen, Psychiater und Psychonauten, Teil 2

      heise.de/tp/r4/artikel/30/30803/1.html
      Teil 1: "Besondere Verhörmethoden" im Kalten Krieg
      "

      Huren an die Front




      Nein, sagt der Zeuge John Gittinger, die roten Vorhänge habe er nie
      gesehen. Er könne sich auch nicht mehr genau erinnern. Das alles sei
      lange her, und er habe kaum Zeit zur Vorbereitung gehabt. Ja doch, bei
      den Tests sei LSD zum Einsatz gekommen, auch über Cannabis habe man
      diskutiert, aber direkte Informationen habe er so gut wie keine. Er sei
      nur ein kleiner Psychologe gewesen. Und überhaupt:"...


      naja - und sonstige "schmankerln"...
      machts GUT alle ! - ich werds auch versuchen !

      :ill: :love: ;( :lechz: :banghead: :shocked: 8) :P :?: X( 8| ?( :cursing: :tux: :heart: :traurig: :verwirrt: :boese: :devil: :silentlove: :raunz: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :scheinheilig:


      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin

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    • Es ist das Jahr 1977.

      Der Auftritt John Gittingers vor dem für die
      parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste zuständigen Unterausschuss
      des US-Senats sorgt für Heiterkeit. Senator Ted Kennedy zieht dem mit
      Erinnerungslücken kämpfenden Zeugen folgenden Sachverhalt aus der Nase:
      Von 1955 bis 1965 unterhielt die CIA in San Francisco ein von einem
      Agenten mit dem Decknamen "Morgan Hall" geleitetes Bordell, in dem den
      Freiern ohne deren Wissen LSD und andere bewusstseinsverändernde
      Substanzen verabreicht wurden. Das geschah im Rahmen eines Feldversuchs
      zur Erforschung und Erprobung "besonderer Verhörmethoden".



      Viel gelacht wurde auch, als Gittingers Kollege David Rhodes von einem
      zweiten konspirativen Haus berichtete, das außerhalb von San Francisco
      lag und für Experimente genutzt wurde, bei denen man mehr Ruhe und
      Abgeschiedenheit brauchte. Die CIA hatte einen Chemiker der Stanford
      University mit einem großzügig dotierten Forschungsauftrag
      ausgestattet. Im Gegenzug lieferte dieser Herr regelmäßig Substanzen,
      mit denen die Feinde der freien Welt schikaniert und zermürbt werden
      sollten: Stinkbomben, Juck- und Niespulver, zu Durchfall führende
      Tropfen. Ausprobiert wurde das alles an den angelockten Freiern. Im Hof
      wurde mit einer Wurfmaschine experimentiert, die einen übel riechenden
      Gegenstand 30 Meter weit schleudern konnte.



      Besonders stolz war man auf eine LSD-Sprühdose. Rhodes und ein weiterer
      CIA-Psychologe zogen eine Woche lang durch die Bars von San Francisco,
      um Männer zu einer Party einzuladen. Aber das Wetter war gegen sie. Am
      Tag der Party war es so warm, dass die Geheimagenten Türen und Fenster
      nicht lange genug geschlossen halten konnten. Deshalb hing zu wenig LSD
      in der Luft. Um das Experiment doch noch zum Erfolg zu führen, so
      Rhodes vor dem Ausschuss, habe sich Gittinger für einen Selbstversuch
      im Klo eingeschlossen. High sei er allerdings auch nicht geworden.
      Wenigstens bescherte Rhodes' Aussage der Washington Post eine schöne Schlagzeile: "The Gang That Couldn't Spray Straight".

      hmpf,

      und uns Junghippies hat man erklärt, dass man davon "genetische Schäden" kriege...Was bin ich froh, dass es diesen unbestechlichen irischen Dickschädel namens Timothy Leary gab !!!
      Der Staatsanwalt Gordon Liddy, der ihn geradezu manisch verfolgte,
      wurde im Zuge der watergate-ermittlungen erst vom Dienst freigestellt und später für etliche Jahre inhaftiert...ein wahrer Krimi,

      das Leben von Timothy Leary !!!
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin

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