Projekte der Albert-Ludwigs-Universität und des Universitätsklinikums Freiburg

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    • Projekte der Albert-Ludwigs-Universität und des Universitätsklinikums Freiburg

      Auf der Suche nach einer möglichen Erklärung für die Bipolare Störung, bin ich auf folgendes gestoßen:


      Immunologische Aspekte der Pathophysiologie Bipolarer Störungen:
      1.Prävalenz einer intrathekalen Synthese von Antikörpern gegen
      neurotrope Erreger bei Patienten mit Bipolaren Störungen. 2. Nachweis
      und Quantifizierung von Reelin und Reelin-Antikörpern im Liquor
      Bipolarer Patienten



      Projektbeschreibung:
      Bipolare Erkrankungen sind schwere psychische Erkrankungen
      mit wechselnden affektiven Zuständen in Richtung Depression oder Manie.
      Die Ätiopathogenese dieser Erkrankung ist noch weitgehend ungeklärt;
      neben einer Dysbalance verschiedener Neurotransmitter-Systeme sowie
      einer gesicherten genetischen Prädisposition werden Umweltfaktoren wie
      eine infektiöse Genese diskutiert. Von besonderem Interesse ist hierbei
      die signifikante Korrelation zwischen Prävalenz von Antikörpern gegen
      neurotrope Erreger im Serum oder Liquor und einer kognitiven
      Einschränkung der Patienten. Bislang wurde in keinem Kollektiv von
      Patienten mit Bipolaren Störungen eine mögliche erregerspezifische
      intrathekale Antikörpersynthese untersucht. Zu diesem Zweck sollen
      retrospektiv etwa 50-60 Liquor-/Serumpaare von Patienten mit Bipolaren
      Störungen aus dem Bestand des Liquorlabors der Universitätsklinik
      Freiburg auf eine intrathekale spezifische Antikörpersynthese gegen die
      Erreger Masern, Röteln, Herpes Simplex Virus Typ 1 (HSV-1), Herpes
      Simplex Virus Typ 2 (HSV-2), Varizella zoster-Virus (VZV),
      Epstein-Barr-Virus (EBV), Zytomegalie-Virus (CMV), Humaner Herpes Virus 6
      (HHV-6) und Toxoplasmose untersucht werden. Hierzu erfolgt die
      Bestimmung des spezifischen Antikörperindex (AI) unter Verwendung eines
      ELISA-Testsystems.
      Ein positiver AI für einen oder mehrere Erreger spräche - bei
      normwertiger Zellzahl im Liquorbefund – für eine zurückliegende
      Infektion des zentralen Nervensystems mit dem Erreger oder für eine
      polyspezifische humorale Immunreaktion im Sinne einer oligoklonalen
      Immunzellreaktivierung bei autoimmunologischen Prozessen. Diese
      psychiatrisch-immunologische Korrelation könnte die Hypothese eines
      infektiösen Agens oder einer Autoimunpathogenese in der Entstehung
      Bipolarer Störungen unterstützen. Zusätzlich ist die Quantifizierung des
      Reelin-Proteins in Serum und Liquor der Bipolar Erkrankten Patienten
      vorgesehen. Alterationen dieses Proteins, welches ursächlich in
      Hirnentwicklung, Gedächtnisbildung und Merkfähigkeit involviert ist,
      sind gemäß Post-mortem-Studien bereits für Schizophrenie, monopolare
      Depression und auch die Bipolare Störung beschrieben. Ein
      In-vivo-Nachweis erfolgte bislang lediglich für neurodegenerative
      Erkrankungen (Alzheimer und Frontotemporale Demenz). Abweichungen des
      Reelin-Liquor-Gehaltes bei Patienten, welche an einer Bipolaren Störung
      leiden, können nahe legen, weitere Untersuchungen durchzuführen, welche
      die Tauglichkeit des Reelins als Früherkennungsparameter validieren.



      Ansprechpartner: Gross, C.M.

      Email: claus.gross@uniklinik-freiburg.de

      Projektlaufzeit:
      Projektbeginn: 01.03.2009
      Projektende: 28.02.2011

      Projektleitung:
      van Calker, D, Gross, CM, Stich, O



      Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

      Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychosomatik
      Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie
      Hauptstrasse 5
      79104 Freiburg


      Telefon: +49 / 761 / 270-6501 / -6502
      Fax: +49 / 761 / 270-6619

      uniklinik-freiburg.de/psych/live/



      Aktueller Forschungsbericht



      forschdb.verwaltung.uni-freibu…/forschdb/prj.6048.d.html



      Was haltet ihr davon?
      ReCkstRaiPunKt bleibt der Künstlerin überlassen...
    • Finde ich hochinteressant...

      schade, dass sie das Bornavirus nicht mit aufgenommen haben...

      habe soeben mit Claus Gross telefoniert: das Ganze war ein TIERVERSUCH und ist abgeschlossen...

      lg
      eule4
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin

      Post was edited 1 time, last by Eule4 ().

    • hm, finde ich seltsam, dass herr gross jenes zu dir gesagt hat -denn ich habe eben gerade mit ihm über eine viertel stunde telefoniert.

      er erklärte mir, dass es bei diesem projekt darum ging, dass oligoklonale immunglobulin banden im liquor von ms und bipolaren erkrankten menschen gefunden worden sind -die für eine entzündliche immunologische auseinandersetzung des zns
      im verbindung stehen.
      u.a wurde festgestellt, dass bestimmt viren und protozoische parasiten (toxoplasmose) bei vielen bipolaren und ms patienten vermehrt vorhanden sind. es wird vermutet, dass diese immunologische auseinandersetzung des zns jene erkrankungen
      hervorrufen kann.
      die erforschung diesbezüglich ist noch nicht beendet, wird aber wohl noch jahre dauern bis sie zu resultierenden ergebnisse kommen.

      schade...
      ReCkstRaiPunKt bleibt der Künstlerin überlassen...
    • wirklich seltsam...

      mir sagte er, es wäre ein Tierversuch oder eine Tierstudie gewesen, also abgeschlossen...war dann wohl irgendwie ein Missverständnis...

      lg
      eule4
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin

      Post was edited 1 time, last by Eule4 ().

    • ein grosses hallo an alle! :)

      mich würde interessieren, ob bei jemand hier einmal eine lumbalpunktion gemacht worden ist -und falls ja, ob bei ihm oligoklonale immunglobulin banden gefunden worden sind.

      ich hatte vor 5 jahren eine lumbalpunktion. dabei ist bei mir diese eiweissverbindung nur im hirnwasser nachgewiesen worden, was für eine (alte?) entzündung des zns steht. auch hatte meines immunsystem eine sehr hohe auseinandersetzung mit bestimmten viren + toxoplasmose.

      ich frage mich ständig, ob die bipolarität nicht dadurch ausgelöst wird.

      ?(
      ReCkstRaiPunKt bleibt der Künstlerin überlassen...
    • Hmmm...Danke für diesen Hinweis !

      Hatte 2 Lumbalpunktionen im Zushg. mit Knochenbruchoperationen...
      Von oligoklonalen immunglobulin banden habe ich noch nie gehört,
      werde das aber mal in Betracht ziehen, wenn ich mich da näher informiert habe !

      lese erstmal
      ms-forum-weihe.de/fdw/archiv/f_060710.html

      lg
      eule4
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin

      Post was edited 1 time, last by Eule4 ().

    • oh, eine antwort :)

      guten abend Eule4,

      oligoklonale immunglobulin banden werden häufig nur mit ms in verbindung gebracht. auch viren können jene spur im gehirn hinterlassen.

      siehe ------->
      gesundheit.gv.at/Portal.Node/g…nden_im_Liquor_OLBIL.html


      als ich neulich mit herrn gross telefoniert habe, habe ich mich bestätigt gefühlt, dass eventuell eine virale (alte?) entzündung des zns (gehirn) wohlmöglich eine bipolare erkrankung auslösen kann - denn wenn das immunsystem geschwächt ist, könnten immunologische prozesse aktiviert werden .

      meine liquor analyse lautete damals:

      Serum-Focussierung: Keine oligoklonalen Ig-Banden nachweisbar.
      Liquor-Focussierung: Es findet sich im Gegensatz zum Serum ein Muster oligoklonaler Immunglobulin-Banden.

      untersucht wurden x-viren + toxoplasmose. ausser bei FSME + Borrelien -was negativ ausgefallen ist, hatte ich eine hohe auseinandersetzung mit diversen viren im serum.
      bei Varizella -Zoster-V findet man im liquor ein IgM-wert von <10,00, der eigentlich negativ sein sollte und im serum IgG 2310 IU/ml der eigentlich <10, GZ <15 sein sollte.

      "Diagnose: Die Liquordiagnostik erbrachte oligoklonale Banden als unspezifischen Hinweis auf eine frühere immunologische Auseinandersetzubg des zentralen Nervensystems."

      ein immunologe hat bei mir folgendes festgestellt:
      "(...) Die antinukleären Antiköper lagen mit 1:640 in einem grenzwertig erhöhten Bereich, die ENA´s waren jedoch komplett negativ."

      Antinukleäre Antikörper--->
      gesundheit.gv.at/Portal.Node/g…aere-antikoerper-ana.html

      "Positive ANA sind aber kein Beweis für eine Autoimmunerkrankung. Niedrige ANA-Titerstufen können z.B.</abbr> auch bei den folgenden Erkrankungen auftreten:
      • Virusinfekten
      • Leberzirrhose
      • Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung)
      • Tuberkulose"


      er meinte damals, dass bei mir im körper was rumschwimmt (virus?) welches eventuell ein organ angreifft.... hm, mein hirn vielleicht ?(

      saludos,
      sola


      oh je, x mal editiert und die links funktionieren irgendwie nicht.
      bei interesse einfach kopieren und im neuen browserfenster einfügen.
      ReCkstRaiPunKt bleibt der Künstlerin überlassen...

      Post was edited 13 times, last by sola ().

    • @sola - WOW, ganz herzlichen Dank !

      Zwar konnte ich mir zunächst unter "oligoklonalen immunglobulin banden" wenig vorstellen, aber nun wo Du ENAS und ANAS
      in diesem Zusammenhang erwähnt hast, hat es plötzlich "laut geklingelt" !!!
      Deine Ausführungen gehören für mich zum Wertvollsten überhaupt, was ich je hier gelesen habe !
      Nochmals Danke !
      Bei mir lief es so:
      2001 -1. Lumbalpunktion zwecks Teilnarkose bei kompl. Knochenbruch i. rechten Unterschenkel
      2002 -2. " " " beim entfernen der Metallteile
      2003 - Beginn einer "Arteriosklerose", also der berühmten "Schaufensterkrankheit"
      2004 - falsch behandelt mit einer "Stentimplantation" einseitig rechts
      2005 - im SRH-Klinikum Langensteinbach behandelt mit Iloprost und retrograder Lyse - Blutuntersuchung auf ANA´s und ENA´s,
      ANA´s positiv !
      Zum Schluss musste ich hochdosiertes Cortisol schlucken, beginnend mit 100mg, sukzessive 10 mg herunterdosiert -
      2 Wochen später fand ich mich zwangseingewiesen mit einem manischen Vollbild in der Psychiatrie wieder....

      liebe Grüsse !
      eule4
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin
    • @andreaaa68

      Ja, das schon...der Chefarzt Dr. Essinger hat das auch sofort begriffen damals...aber auf dem Cortisol- Beipackzettel steht wörtlich " Depressionen oder euphorische Zustände" könnten auftreten, der Begriff Manie steht da nicht drauf :-(((
      Mein Umfeld dachte damals aber, dass Iloprost der Auslöser gewesen sei, weil irgend jemand damals erzählt hatte, dass das Zeug aus Schlangengift hergestellt würde, was aber nachweislich nicht stimmt sondern völliger Blödsinn ist - aber das Gerücht gibt es im medizinischen Betrieb unter dem Pflegepersonal und selbst unter hochrangigen Ärzten bis heute...


      liebe Grüsse !
      eule4
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin
    • ich wusste gar nicht, dass man eine lumbalpunktion bei knochenbruchoperationen macht.

      was mich interessieren würde ist, ob du deine ergebnisse von der liquor-ziehung noch hast?
      -falls ja, wie ist sie ausgefallen?

      bei interesse:
      mendeley.com/research/cerebros…dcsf-barrier-dysfunction/

      der neurologe H.Tumani, der an der studie beteiligt war, ist hier zu finden:
      uniklinik-ulm.de/struktur/klin…beiter/tumani/tumani.html

      ich werde ihn vielleicht anrufen... :huh:

      hier noch ein link:
      [url]http://www.mendeley.com/research/cerebrospinal-fluid-total-protein-patients-affective-disorders/[/url]

      saludos,
      sola

      ach, eine ganz andere frage: ich nehme Lamotrigin 200 mg/tag. seit ca. 4 wochen brennt und juckt meine haut. 8|
      kann Lamotrigin jenes auslösen?
      über eine antwort wäre ich sehr dankbar.
      ReCkstRaiPunKt bleibt der Künstlerin überlassen...

      Post was edited 1 time, last by sola ().

    • hallo sola...

      die Lumbalpunktion bei Knochenbruchoperationen ist längst eine "Mode" geworden hierzulande...
      Dem Patienten gegenüber wird dies mit warmen Worten als "angenehmer gegenüber einer Vollnarkose" dargestellt.
      In Wirklichkeit geht es wohl eher darum, dass der Anestesiearzt nach der Punktion wieder verschwinden kann aber bei einer OP unter Vollnarkose bis zum Ende dableiben muss :-(((
      Eine Liquorziehung hat man bei nie gemacht, nur eine ANA und ENA -Prüfung über Venenblut...

      lg
      eule4
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin
    • Bei Entbindungen heisst es aber

      EDA, ah ja, sagtest Du ja schon...
      Mir hat "man" das damals mit warmen Worten als "Lumbalpunktion" empfohlen, die insgesamt harmloser sei als eine Vollnarkose...
      Zwischenzeitlich habe ich mich aber auch schlau gemacht: Lumbalpunktion heisst: da wird etwas ( Brain-Liqor) entnommen,
      der richtige Ausdruch ist tatsächlich PDA, also Periduralanästhesie

      lg
      eule4
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin

      Post was edited 2 times, last by Eule4 ().

    • buenas noches Eule4

      hm, ich glaube (was nicht wissen ist) dass wir von zwei verschiedenen diagnostikverfahren reden.

      ich meine:

      "Eine Lumbalpunktion (lat. Lumbus – Lende) ist eine Punktion des Duralsacks im Bereich der Lendenwirbel. Dabei wird eine Hohlnadel in den Lumbalkanal auf Höhe der Lende eingeführt und Nervenwasser (Liquor cerebrospinalis) entnommen. Die Lumbalpunktion ist die häufigste Form der Liquorentnahme.
      Der Einstichort liegt zwischen den Dornfortsätzen des zweiten bis
      fünften Lendenwirbels, also deutlich tiefer als das untere Ende des Rückenmarkes. (...)"

      [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Lumbalpunktion
      [/url]

      saludos volantes,
      sola
      ReCkstRaiPunKt bleibt der Künstlerin überlassen...
    • gut gut Zorra

      man hat mich damals eben falsch informiert - es wurde von einer "leichteren Narkose mittels Lumbalpuntion gesprochen, wobei man im Wachzustand die ganze OP mitkriegen kann und sich sogar per Kopfhörer gleichzeitig noch Pink Floyd oder was auch immer anhören".
      Heutzutage kriegt man mit einem passablen Anwalt alleine aufgrund einer solchen "mangelnden Aufklärung" mindestens 1000 Euro, wenn kein Behandlungsfehler hinzukommt...
      Im Rückblick fragt man sich natürlich dann auch, ob dies nun tatsächlich so erhebend war, immer das eigene Blut in einem Schläuchlein neben der Nase vorbeizischen zu sehen...
      Fazit jedenfalls: Bei mir nie wieder PDA !

      por favor, pero de donde conosses tu, que yo hablo un poco espanol ?

      lg
      eule4
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      Felix Kriwin

      Post was edited 2 times, last by Eule4 ().

    • ah, okay... eine PDA... verstehe.

      übrigens: ich habe -an der mediz. hochschule in hannover- an der studie zum nachweiss des bornavirus teilgenommen.
      bei mir konnte man nicht nachweisen, dass ich irgendwann einmal mit diesem virus in kontakt gekommen bin. aber damals sagte man mir, dass man das virus sehr schlecht im blut nachweisen könne.
      ich habe beim telefonat herrn gross nach dem bornavirus befragt. seine auntwort war, dass die forschungsergebnisse diesbezüglich nicht relevant ausgefallen wären. es wird vermutet, dass toxoplasmose, herpes-viren, varizella-zoster, masern, röteln, epstein-barr-virus, zytomegalie-virus, etc. an diesen erkrankungen eher beteiligt sein könnten.

      hm... 8|
      ReCkstRaiPunKt bleibt der Künstlerin überlassen...
    • jaja, ich weiss-ist alles "nicht relevant" - Kommt vom Robert Koch-Institut, wo mal ein führender Mitarbeiter (Prof.) eben wegen dem Bornavirus sozusagen "berentet und als gaga hingestellt" wurde...ich müsste da jetzt erst in meinem Papierberg suchen um wieder auf den Namen zu kommen.
      Aber scheinbar ist es so, dass seit das RKI gesagt hat, das wäre alles Käse mit dem Bornavirus, sich da auch kein anderer deutscher Forscher mehr ranwagt, obwohl es dutzende oder hunderte Fälle gibt von PferdebesitzerInnen, die das sehr wohl ernst nehmen, weil sie konkret betroffen sind...
      Aber das Robert Koch Institut ist eben das Robert Koch Institut und da kommst Du weder als abgehalfteter Professor noch als Beitragsschreiber in einem österreichischen Forum für Geistesgestörte dagegen an.
      DARF einfach ja auch nicht wahr sein, die Bornavirusgeschichte, wo kämen denn da die Versicherungen und die Pferdewirtschaft und überhaupt - wir alle - hin ?

      lg
      eule4
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin
    • morgen Eule4,

      meinst du vielleicht Prof.Ludwig?

      hier ist eine broschüre von ihm: http://www.shg-bergstrasse.de/html/Borna/Broschüre-diashow.pdf
      und hier eine darstellung von Liv Bode: http://vdw-ev.de/festveranstaltung/Dankesrede Bode.pdf
      die neuste studie vom 31.1.2012 ist zum ergebnis gekommen,dass das bornavirus wohl doch nicht an diversen psychischen erkrankungen beteiligt ist. :-/ nature.com/mp/journal/vaop/ncurrent/full/mp2011179a.html

      8|
      ReCkstRaiPunKt bleibt der Künstlerin überlassen...

      Post was edited 1 time, last by sola ().

    • Ja, korrekt...

      ich sehe Du bist bestens informiert...Hut ab !
      " die neuste studie vom 31.1.2012 ist zum ergebnis gekommen,dass das
      bornavirus wohl doch nicht an diversen psychischen erkrankungen
      beteiligt ist
      "...
      Das wundert mich aber sehr : vor einem Jahr hat mir Prof. Ludwig noch in einem mehrstündigen Tel.-gespräch gesagt, dass gerade bei PferdebesitzerInnen häufig eine Bornavirusinfektion gefunden wurde...

      lg
      eule4
      "So sehr die Gegenwart sich um den Beweis ihrer Alternativlosigkeit auch bemüht, wird sie dennoch von der Zukunft abgelöst."


      Felix Kriwin
    • Expertentreffen Psychoimmunologie: Epidemiologie stützt Labor-Ergebnisse

      "Geraten Antigene des Zentralen Nervensystems (ZNS) mit dem Ausfluss von
      Liquor, der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit also, entlang von
      Nervenbahnen in das Gewebe des Umfeldes und können dort interagieren?
      „Dies ist aufgrund einer Reihe virologischer Untersuchungen inzwischen
      klar, könnte aber auch ein völlig neues Licht zum Beispiel auf
      chronische Schmerzzustände werfen, auch bei Hirnhautentzündungen,
      Depressionen oder Schizophrenie relevant sein und könnte bei allen
      Entzündungsvorgängen des ZNS eine Rolle spielen“, berichtet Professor
      Karl Bechter, Chefarzt der Abteilung Psychotherapeutische
      Medizin/Psychosomatik der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II
      der Universität Ulm.(...)"

      [url]http://idw-online.de/de/news468328
      [/url]

      @Eule
      grüsse dich,
      ich denke auch, dass Prof. Ludwig weiss wovon er spricht. was hat er dir denn damals genau erzählt -und was macht er jetzt, wo steckt er?

      sauldos,
      sola
      ReCkstRaiPunKt bleibt der Künstlerin überlassen...