Berufsunfähigkeitspension - Abweisung 1. Instanz

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    • Berufsunfähigkeitspension - Abweisung 1. Instanz

      Hi all,

      bin noch etwas groggy - komm gerade von der Verhandlung - in der 1. Instanz wurde die Berufsunfähigkeit wie erwartet abgewiesen. Der Richter war noch so köstlich - wollen sie das ganze nicht zurückziehen - dann sind sie nur für ein Jahr gesperren - ich darauf - nein danke - das ist meine einzige Chance (bitte das ganze Tamtam die ganzen Gutachter nochmal) - ansonsten sind sie dann halt für 1,5 Jahre gesperrt - na wir werden dann sehen - ich werd beim nächsten Mal wie die Partei vor mir mit Anwalt erscheinen - es gibt ja auch welche die beigestellt werden. Der Richter - ich versteh sie nicht (muss er ja auch nicht).

      Bin nur froh das der 1. Schritt mal vorbei ist - von Sodbrennen bis Schwindelanfälle - alles hatte ich in den Tagen vorher.

      lg Renate

      nun ab - freetime :bow:
    • hi nochmals - die Typen haben mir die Verhandlung netterweise in meinen Urlaub verschoben - haben sich schon darauf gefreut ohne mich verhandeln zu können - nun das Wetter hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht - 12 Grad in Kärnten - da war mir Wien schon lieber - die waren schon etwas erstaunt - denn wegen wir wurde nicht verschoben. Echt nett! lg r
    • Hallo Jannis,

      6 gegen einen und ich war vorher (als ich die Atteste bekam) schon sehr entnervt und hab zwei per email zusammengestaucht. Ich hab ja vom Berufswegen viel mit Arbeitsrecht zu tun - das nützt hier nicht viel - wollte mal sehen wie es so läuft - hab mir vorher noch planzliche Beruhigungdragees reingedrückt - schön lieb und nett und die Schminke dezent aufgelegt. Es ist bekannt, daß man die 1. Instanz immer verliert - ich werde jedoch schauen - vielleicht bekomm ich einen einigermassen fähigen Pflichtverteidiger. 6 gegen 1 - nie wieder.

      lg r :whistling:
    • Tornas schrieb:

      Hi all,

      bin noch etwas groggy - komm gerade von der Verhandlung - in der 1. Instanz wurde die Berufsunfähigkeit wie erwartet abgewiesen. Der Richter war noch so köstlich - wollen sie das ganze nicht zurückziehen - dann sind sie nur für ein Jahr gesperren - ich darauf - nein danke - das ist meine einzige Chance (bitte das ganze Tamtam die ganzen Gutachter nochmal) - ansonsten sind sie dann halt für 1,5 Jahre gesperrt - na wir werden dann sehen - ich werd beim nächsten Mal wie die Partei vor mir mit Anwalt erscheinen - es gibt ja auch welche die beigestellt werden. Der Richter - ich versteh sie nicht (muss er ja auch nicht).

      Bin nur froh das der 1. Schritt mal vorbei ist - von Sodbrennen bis Schwindelanfälle - alles hatte ich in den Tagen vorher.

      lg Renate

      nun ab - freetime :bow:
      Hallo Renate,

      entspricht Deine Berufsunfähigkeitspension unserer (Dt.land) Erwerbsminderungsrente,
      oder geht es um die Beamtenversorgung ?
      Bei mir steht auch die volle Erwerbsminderungsrente an, Montag muß ich zur Agentur
      für Arbeit in die Reha-Abteilung, das wird auch sicher wieder lustig :( . Zum Glück in-
      formiere ich mich seit Monaten, ein Anwalt (ohne geht gar nicht, Jannis hat Recht !)
      des Sozialverbandes steht auch schon in den "Startlöchern".
      Verrentet werde ich mit grosser Wahrscheinlichkeit, allerdings könnten die Juristen
      der Rentenversicherung meinen Rentenantrag fiktiv vorverlegen, um mich von der
      zum 1.07.14 in Kraft getretenen Rentenerhöhung für Erwerbsgeminderte auszuschliessen. :(
      Gestern kam der positive Bescheid ..freu.., daß meine Zusatzversicherungen aus 2 öff.
      Dienststellen zusammen gefaßt worden sind, wenigstens das hat (nach Monaten) jetzt
      geklappt. Leider haben die CleMüSchröRie-Spießgesellen der SPD 2001 die Zusatzver-
      sorgung (anders als bei Beamten) auf Kapitaldeckelung umgestellt, es ist also nicht
      sehr viel übrig geblieben :( , aber besser als gar nichts.

      Ich versuche, nicht zuviel darüber zu grübeln, denn erstens kommt es anders und
      zweitens als man denkt ..

      Halt die Ohren steif, muß ich auch.

      LG
    • Hi Wendelin,

      das entspricht am ehesten noch der Erwerbsminderungsrente - man verzichtet ja auf 30 - 50 % seiner endgültigen Pension ( bei mir sind es 40% -das sind in meiner Klasse an die euro 8000 netto (auf die Hand) pro Jahr) - das ist verdammt viel und es wird einem hier fast unmöglich gemacht weil das Pensionssystem hinten und vorne "wackelt".
      Ich muss jetzt mal 2 Wochen total abschalten - fahr Anfang Oktober ein paar Tage zu einer lieben Freundin in die Steiermark - das ganze kostet zu viel Nerven - Nerven die ich eigentlich nicht habe.
      Ich muss mich dann als erstes anwaltlich erkundigen lassen (hab mir schon herausgesucht wo) - inwieweit das ganze mir nicht schaden künnte (die sind ja gleich am Führerschein - mit einer SW muss man auch aufpassen - da habe ich ja einiges hinter mir) - und dann muss ich das für und wieder der ganzen Angelegenheit nochmals gut abwägen.
      Sitzte ich 17Jahre beim AMS ab und habe dann meine volle Pension (so ich die erlebe) oder gehe ich da durch - ich weiss noch nicht - im Moment ist anderes Vorrangiger.

      Schönes Wochenende!

      lg Renate
    • Tornas schrieb:

      Ich muss jetzt mal 2 Wochen total abschalten - fahr Anfang Oktober ein paar Tage zu einer lieben Freundin in die Steiermark - das ganze kostet zu viel Nerven - Nerven die ich eigentlich nicht habe.
      Hallo Renate,

      das kann ich sehr gut verstehen, mir geht es ziemlich ähnlich. :(
      Deshalb muß ich jetzt ganz besonders auf mich aufpassen, Trigger
      vermeiden, Internet-Besuche drastisch zurück fahren und bei den
      anliegenden Sachen bleiben, ohne den (lebens)notwendigen Abstand
      zu verlieren, der bekannte Balance-Akt. :)

      Ich stelle immer wieder fest, dass ich es hasse, irgendwelcher Will-
      kür ausgeliefert zu sein. Und es stört mich ungemein, mich zwangs-
      läufig mit Juristerei (Urteile, Hilfe im Netz) beschäftigen zu müssen,
      damit mich nicht irgendein Sachbearbeiter über den Tisch ziehen
      kann. Das hatte ich so häufig in den letzten Jahren, ich kann meine
      Widersprüche gar nicht mehr zählen. (alle erfolgreich)

      Eigentlich ist das paradox: Hauptverrentungsgrund wäre meine Bipo-
      larität, gleichzeitig muß ich alle Sinne beisammen halten und sehr
      wachsam sein, damit der Schuß nicht nach hinten los geht.

      Schaun mer ma .. :)

      Dir wünsche ich gute Erholung, den nötigen Abstand und natürlich
      viel Erfolg.

      Ebenfalls schönes Wochenende wünscht Wendelin.
    • Diese Willkür, mit der manche Sachbearbeiter zu Tage schreiten empfinde ich manchmal als schiere Schikane und manchen Institutionenn unterstelle ich auch Absicht.
      Meiner Mutter wurde die Berentung auch nur zeitweilig erstmal bewilligt, genauso, wie die 100% Schwerbehinderung (nur auf 2 Jahre), obwohl meine Mutter mit schwersten Hirnschäden in einer Beatmungs-WG liegt! Nein, oh Wunder, solche Hirnschäden können nicht einfach so verschwinden und derjenige wird auch nie wieder was arbeiten- wozu überhaupt das 17-seitige Gutachten erstellt wurde, wenn dann so ein Murks rauskommt, weis ich auch nicht. Ein Freund von mir hat wegen Depressionen + Parkinson Stadium 2 gleich die 100% Schwerbehinderung bekommen und das dauerhaft ohne zeitliche Beschränkung.
      Auch Krankenkassen können einem das Leben schwer machne, wenn sie mal eben Bock drauf haben. Als gesetzlicher Betreuer meiner Mutter, muss alle Post zu mir gesendet werden. Als ein Cough Assist (man muss nicht wissen, was das ist, hat mit Trachealkanülen zu tun, mindestens 500€ das Teil) verordnet wurde, hat man das Ablehungsschreiben der Krankenkasse einfach an die Beatmungs-WG geschickt. Vorher ging alle Post wie vereinbart an mich. Da ich aufgrund der enormen Distanz nicht ständig bei meiner Ma sein kann und das Personal nicht legitmiert ist, persönliche Post zu öffnen, ist die Widerspruchsfrist verstrichen.
      So manches Mal hab ich mir da schon überlegt, die Betreuung abzugeben, um mir wenigstens ein wenig Entlastung zu schaffen, denn ich überspannde den Bogen als Bipolarer eh genug durch meinen Lebenswandel (und das weis ich auch). Es kommt leider immer wieder vor, dass plötzlich Post bei meiner Mutter landet, stat bei mir, wenn es um wichtige/teure Dinge geht.

      LG, Nüssli
      Was tun nach dem Absturz?
      Aufstehen. Krönchen richten. Würdevollen Schrittes weitergehen.
    • Zaubernuss schrieb:

      Da ich aufgrund der enormen Distanz nicht ständig bei meiner Ma sein kann und das Personal nicht legitmiert ist, persönliche Post zu öffnen, ist die Widerspruchsfrist verstrichen.


      LG, Nüssli


      Moment: Wenn der Bescheid falsch adressiert war, ist er Dir ja gar nicht zugegangen, damit dürfte die Widerspruchsfrist nicht einmal in Gang gesetzt worden sein, würde ich mal nachprüfen. Wenn das so wäre, könnte man Bescheide ja auch an den Stammesältesten in einem schwarzafrikanischen Dorf Deiner Wahl versenden, dann könnte die Widerspruchsfrist ja niemals eingehalten werden...
    • man fragt sich

      hi all,

      ob es denn ganzen Aufwand lohnt bei all den Abschlägen!? Also jetzt mal Pause und dann überlegen und den Rechenstift ansetzten.

      Nur am Rande - sicher die Test waren mehr als mühsam aber wenigstens weiss man "beschönigt" wo man steht und wo man an sich arbeiten muss.

      Bitte ein Satz war für mich ganz Eindeutig:

      trotz der guten Ergebnisse ergibt sich ein eindeutiges Krankheitsbild - kein max durchschnittlicher Zeitdruck ist möglich

      der Psychiater übernahm nur - arbeiten mit durchschnittlichen Zeitdruck sind zumutbar (er hatte das Gutachten in Auftrag gegeben und es hat fast 2 Std. gedauert - er selbst hat sich nicht einmal 18 Minuten Zeit genommen und sein Gutachten strotzte vor Fehlern, was ich dann auch vor Gericht bemengelte

      bitte ich musste den Satz 2x vorlesen - denn alle behaupteten steif und fest das sei das gleiche - worauf ich meinte na da sei doch ein "hauchdünner" Unterschied

      worauf die Gutachterin dann meinte sie hätte sich vertippt es sollte heissen - kein besonderer max. durchschnittlicher Zeitdruck - sie hätte mir das am Telefon gesagt - hat sie nicht - ich habe das auch vor Gericht gesagt

      im Berufsgutachten - hiess es dann durchschnittlicher Zeitdruck + 10% sind zumutbar

      was soll man dazu sagen - nix - theoretischer Müll - viel Kosten für die Steuerzahler

      lg R
    • Hi Renate & @ all,

      ähnlicher Kuddelmuddel wie bei uns :(
      Von der Krankenkasse zur Arbeitsagentur und weiter zur
      Rentenversicherung, danach heute wieder zurück zur
      Arbeitsagentur.
      Schlauer bin ich kein Stück, es möchte niemand zahlen
      aber irgendjemand wirds müssen, vermutlich der Renten-
      träger. Netter Umgang mit Schwerbehinderten, nennt sich
      das neumodisch Inklusion ?

      Genervte Grüße
    • Tornas schrieb:



      Bitte ein Satz war für mich ganz Eindeutig:

      trotz der guten Ergebnisse ergibt sich ein eindeutiges Krankheitsbild - kein max durchschnittlicher Zeitdruck ist möglich

      der Psychiater übernahm nur - arbeiten mit durchschnittlichen Zeitdruck sind zumutbar (er hatte das Gutachten in Auftrag gegeben und es hat fast 2 Std. gedauert - er selbst hat sich nicht einmal 18 Minuten Zeit genommen und sein Gutachten strotzte vor Fehlern, was ich dann auch vor Gericht bemengelte

      lg R


      Dieser Satz ist für mich keinesfalls eindeutig, er ist schlicht unverständlich! Hier muss doch exakt die mögliche Arbeitskraft in Stunden/Tag angegeben werden. Deshalb auch meine Empfehlung, sowas nie - ich wiederhole: NIE - ohne Anwalt machen. Der hätte mit Sicherheit die Einholung eines Zweitgutachtens (wir nennen das hier auch "Obergutachten") beantragt, aber ohne entsprechenden Antrag passiert halt auch nix. Anträge sind das Wichtigste in jedem Prozess, weil man damit die Führung übernimmt und es für die Gerichte lästig ist, sie müssen sich aber nunmal damit befassen, weshalb die dann auch eher mal einknicken. Bekommt man doch in jedem Strafprozess mit, da werden Anträge gestellt, dass die Schwarte kracht, die machen das auch nicht von ungefähr....
    • Hi Jannis,

      nun für den Gutachter war das eindeutig ich bin zwar in meinem letzten Job nicht mehr einsetzbar weil hier zuviel Terminarbeit ist - aber dafür eine Stufe darunter (ist eh die unteste Stufe) - ist mir zumutbar - volle Stundenzahl. Plus 10%

      voller Nonsens....

      Mein Einwand Überstunden (eine angeordnete Überstunde muss gemacht werden sonst ist das ein fristloser Entlassungsgrund bei uns), Mobbing, etc. sind vor allem auch ein Rückfallgrund wurde vom Tisch gefegt...

      In dem vorgeschlagenen Job als Personalsachbearbeiterin hatte ich 1999 mit Medis einen Rückfall (und das ist Stufe 2)

      Der Richter na das kommt halt auf die Firma an und in seinem Umkreis gibts nur zufriedene Dienstnehmer (so nach dem Motto).

      Du das hängst ganz von der Willkür des Richters ab - da kannst du mit Anwalt hingehen wie du willst - schad um das Geld - höchstens mit Pflichtverteidiger und da muss ich mich auch vorher noch erkundigen ob nicht eventuell mein Führerschein in Gefahr oder sonstige Gefahr droht - da sind sie nämlich ganz schnell damit diese...

      lg R X(
    • Es wird Dir bei alledem nicht weiterhelfen, dem Richter Willkür zu unterstellen. Dieser Vorwurf wird zwar gerne gebracht, wenn man meint, sein Recht nicht bekommen zu haben (und das meint fast jeder), ist aber in nahezu allen Fällen unbegründet! Das Gericht ist auf die Informationen angewiesen, die man diesem entsprechend aufbereitet an die Hand gibt. Darauf sind Anwälte gedrillt, das kann ein Laie einfach nicht.
    • Jannis schrieb:

      Darauf sind Anwälte gedrillt, das kann ein Laie einfach nicht.
      Aktueller Stand meiner baldigen Verrentung:

      Sobald juristischer Beistand möglich ist, werde ich den über den SovD
      in Anspruch nehmen. Allerdings habe ich keinen Anwalt "huckepack",
      so weit sind wir noch nicht. :)

      Ich war heute bei Prowerk/ Bethel, um die geplanten Beurteilungsbögen
      über mich einzusehen. Multiple Choice-Verfahren, keine Zwischenmög-
      lichkeiten. Entweder gehe ich auf den 1.Arbeitsmarkt zurück, oder ich
      werde rückwirkend zur 1. DRV-Maßnahme verrentet, das wäre 2009.
      Leider müsste ich die Differenz des (hohen) Übergangsgeldes zur (stark
      gekürzten) Rente verrechnen lassen, über den Daumen wären das 24.000€,
      also 2 Jahre keine Rente. Das würde nicht mehr ohne Anwalt gehen, ich
      war schon 2 mal dort. Zum WE werde ich die Bögen einsehen, Anfang
      Oktober tagt der Fachausschuß, ich brauche viel Geduld, reine Juristerei
      plus BWL/VWL-Kagge :( Ein Glück, daß ich das vor Jahren nicht wusste,
      denn ich wäre schon vor Jahren verrentet (beim Gutachter) worden.


      Tja, das ist moderne (dt.) Inklusion, welch Wunder, daß die AfD wächst ?
      Das liegt aber nicht an der Partei, sondern am berechtigten Groll der
      Bevölkerung !


      Abwarten und Metbier trinken .. :)
      LGW
    • Willkür - was ist damit gemeint

      Hallo Jannis,

      schau ich wurde noch "recht nett behandelt". Von Hundefreunden der Bekannte (2 Herzinfarkte - er ist 54 und kann seinen Beruf dadurch nicht mehr ausüben) - der Richter hat nicht einmal den Akt aufgeschlagen und er wurde in der 1. Instanz abgewiesen - und er kam mit Anwalt. Der hat auch gesagt - 1. Instanz wird immer abgewiesen.

      Eine andere Bekannte (sie hatte Krebs) hat 6!!! Jahre darum gekämpft bis sie in vorzeitige Pension gehen konnte - nun es war ihr noch 9 Jahre vergönnt sie zu geniessen bevor sie verstarb.

      Unter Willkür meine ich - wie will der Richter das verstehen - oder will er es überhaupt verstehen. Mit der Wahrheit ist es bei Gericht leider nicht weit bestellt. Recht zu haben und Recht zu bekommen sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

      Natürlich würde ich einem Richter nie Willkür unterstellen - oder im direkt ins Gesicht sagen er soll mich doch bitte nicht anlügen.

      Es ist halt so wie es ist und jeder muss das Beste bzw. die beste Lösung für sich finden.

      Schönen Tag noch! lg Renate

      ich kurier jetzt mal mein Halsweh aus :bett:
    • Alle Jahre wieder .. (der gleiche Scheiss)

      Willkür oder Methode ?

      Diesmal wollte ich schlauer sein, als Okt. 2013 und habe langfristig
      vorgesorgt. Teilweise war ich auch erfolgreich, die öff. Dienstzusatz-
      rente (25 Jahre) wurde zusammengefasst, leider nur noch ein "Schiß" :(

      Früh (Juli) war ich beim Arbeitsamt, eine Woche später beim Rententräger,
      auch die ausführende (öff. geför. ) Firma (Prowerk) erkundigte sich.

      Ich bin von Pontius, über Anwälte und Fachberater bis Pilatus gelaufen,
      hab versucht, das Sozialgesetzgebungsbuch zu verstehen, im Netz gelesen,
      bis ich Kopfschmerzen bekam, widersprüchliche Aussagen.

      Besonders RentenHeini und ArbeitsamtRehaAugust versuchten mir klar zu
      machen, dass jetzt "Ende" sei, Hartz4 bzw. Grundsicherung. :(

      Zwischenzeitlich wurde ich hypomansich/manisch, deutlich aggressiver
      und allgemein reizbar. Ich mag es nicht, verarscht zu werden. Hilfreich
      waren erlernte "Downer" und viele, teilweise mehrere DINA4 Seiten
      meiner Ärztin und Psychiaterin. 10 Jahre bin ich im Ruhrpott aufgewachsen,
      meine Psychiaterin auch, 10 entscheidende Jahre habe ich in Berlin gelebt,
      meine Hausärztin und Nachbarin ist Berlinerin (wir in der Diaspora ;-)) ?

      Whow, fand und find ich völlig Klasse, Einsamkeitsgefühle verschwanden
      ziemlich schnell. Eine "Hauptheilungsmöglichkeit" besteht für mich immer
      darin, jeglichem Leiden Ausdruck verleihen zu können, es darstellbar, greif-
      bar machen zu können, das geht in fast jeder Lage, als Intensiv-Station- Pa-
      tient kann ich das beurteilen.

      Heute morgen war ich bei meinen BTZ-Päds von 2009, viele "alt-Gäste"
      tummelten sich dort beim "Beratungsfrühstück". Mein "Heini und August"
      waren bekannt, allerdings scheinen manche dieser "Vögel" provozieren
      zu wollen, Antragsfristen zu versäumen, notfalls zählt 23:59 statt 0:01 .

      Plötzlich saßen meine damalige Päd. (eine Woche älter als ich) und eine
      bipolare Frau, Heilpädagogin und 2 Jahre jünger als ich, an einem Tisch,
      ein sehr herzliches Gespräch. Die bipo. Heil-Päd hatte gerade das Gleiche
      bei der selben Agentur erlebt, sie blieb erfolgreich, ich werde es auch sein !

      Wieviele fallen durch oberflächliche Beratung durchs Raster ? Sozialstaat
      oder wie bezahlen wir repräsentative Demokratie samt ihrer Lobby-Oligarchie ?
      Über Russland und Putin schimpfen ...

      Bis jetzt/heute gilt in Dt.land das zwingende Gebot der ""Nahtlosigkeit"" !
      Um eine eventuelle (Erwerbsminderungs) Rente zu gewährleisten, darf
      keine Minute (Tag) als Lücke im letztjährigen Verlauf sein (5 Jahre ?), bei mir
      ist das so, schon vor dem Mauerfall ! Auch wenn Heini und August verunsichern
      wollen.

      Methode ? Juristerei ?
      LGW

      PS: Ist das bei den Ösis auch so hart ?

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