Existenz Ängste, wegen zu starken Medikamenten keine Lust auf Liebelei mit der Freundin!!!!!!!!

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    • Existenz Ängste, wegen zu starken Medikamenten keine Lust auf Liebelei mit der Freundin!!!!!!!!

      Hey leute!

      Habe ein ziemliches Problem , ich weiß eigentlich was ich machen soll ,Lebe seit 6 Tagen ohne Geld bzw ich bekomme nur etwas vom AMS,langsam werden die Münzen von meinem Sparschwein immer weniger, die Mindestsicherung dauert schon Monate und ich weiß eigentlich nicht ob ich sie bekomme. Meine Familien Mitglieder kann ich nicht ständig anschnorren. Zum Glück ist bald der 1 dann bekomme ich wieder etwas. :goodjob:

      Seit ich diese Existensängste habe, geht es mir Psychisch sehr schlecht, ich war schon beim Arzt und der hat meine Medikamente erhöht damit ich wieder im Gleichgewicht bin. Aber meine Freundin sagt dauernd zu mir ich habe keine Lust auf Liebelei schon seit 10 Tagen. Ständig bin ich gereizt und genervt. In den Öffis wenn es heiß ist ist es auch nicht soo lustig und angenehm, :sterbekrank: Zum Glück habe ich meine liebe Partnerin die steht mir immer zuseite, aber das belastet mich schon sehr!
      Vielleicht hat jemand Tipp

      MFG

      Euer Alpha
    • Hallo,

      das extreme identifizierten mit der Erkrankung macht tatsächlich auch immer kränker und abhängiger. Die gesunden Anteile in einem Menschen haben gar keine Chance sich entfalten zu können.

      Leider kann ich bei der Lektüre deiner ganzen Beiträge, auch jene, die du unter einem anderen Nick geschrieben hast, nur feststellen, dass du alle Unanehmlichkeiten, auch jene, die das Leben nun mal so mitbringt, unter dem Lichte der Krankheit betrachtest.

      Wenn es bei Dir in der Nähe eine Recovery-orientierte Unterstützungsform gibt, dann könntest du diese mal anvisieren. Sie kann dir zeigen, wie du deine gesunden Anteile stärkst und du dich aus dieser Krankheitsidentifizierungs-Falle befreist. Es bedeutet nicht, dass man die bipolare Störung völlig ignoriert, sondern ihr nur die Rolle zukommen läßt, die sie auch nur hat.

      Du "bist" nicht die bipolare Störung, du hast eine bipolare Störung, aber du hast noch soooo unglaublich viele andere Ressourcen und Eigenschaften, die dir ein Leben in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung und viel Lebensqualität bieten kann.

      Viele Grüße Heike

      "Wenn unser Leben die Summe unserer Entscheidungen ist, dann können wir nicht ändern wer wir jetzt sind, ABER mit jeder Entscheidung die wir JETZT treffen, können wir bestimmen wer wir sein WERDEN." (Verfasser unbekannt)

      systemdenker.mainchat.net/
    • Die Medikamente zu erhöhen ist nur eine sehr kurz-gedachte und kurz-anhaltende (wenn überhaupt funktionierende) Lösung.
      Sie überdecken höchstens dein Problem oder zaubern ein bisschen die innere Leere und die Hoffnungslosigkeit weg- stundenweise und dann ist doch wieder alles so doof wie vorher.
      Du musst eine Lösung finden, dann musst du auch nicht Psychopharmaka in solchen Dosen schlucken. Wenn ein äußerer Faktor zum Absturz geführt hat, der weiterhin andauert, wird dir dein Arzt auf Dauer auch nicht helfen können. Es muss sich was ändern, damit du zur Ruhe kommen kannst.

      Davon mal abgesehen, geht es jedem Menschen schlecht, der ungewollt in einer finanziell schwierigen Situation steckt. Dafür muss man definitiv nicht bipolar sein.
      Ja was soll ich sagen...wenn du keine Lust auf Leibelei hast, dann hast du ja mehr Zeit, um Bewerbungen zu schreiben. Hat alles seine Vor- und Nachteile.
      Hast du schon einmal darüber nachgedacht, eine Reha zu machen, um deine brauchbaren Resourcen zu stärken und wieder anzufangen zu leben, ohne alles im Licht der Erkrankung zu sehen??? Da kann man auch feststellen, inwiefern du überhaupt arbeiten kannst. Du musst dringend aus der Krankheitsidentifizierungsfalle raus! Das schaffst du denk ich nur noch mit intensiver therapeutische Betreuung und mit einer Therapiestunde pro Woche oder so, kann man dir da nicht mehr auf die Sprünge helfen, dazu finde ich dein Denken schon zu eingefahren. Gut, das ist meine persönliche Meinung, aber ich denke so weit weg ist das nicht von einer realistischen Einschätzung.

      Grüße, Nüssli
      Was tun nach dem Absturz?
      Aufstehen. Krönchen richten. Würdevollen Schrittes weitergehen.
    • Und trotzdem bekommt er immer zahlreiche Reaktionen, so Mitleid heischend oder banal das Thema ist ?( . Ich finde es wenig respektvoll, wenn man es nicht nötig findet zu antworten, wenn man einen Rat bzw. Denkanstoß bekommt. Alles auf das Bipolare zu schieben ist billig, ist jegliche eigene Verantwortung für sein Tun zu übernehmen zu verweigern. Aber andererseits spricht das Bipolare aus ihm. Wir kennen das Alle, aber ich finde man sollte sich wenigstens bemühen, dem etwas entgegen zu setzen und sich nicht seinem "Leid" voll und ganz hinzugeben, es einfach laufen zu lassen und jammern, jammern.........Wie Nüssli, Smarty u.a. schreiben, bemühen sie sich das Bipolare nicht Oberhand gewinnen zu lassen, aber was ganz wichtig ist - sie schieben nicht alle Widrigkeiten oder schlechte Phasen des Lebens ausschließlich auf die Krankheit und das macht lebendiger!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von connie ()