Schilddrüsenhormone als Augmentationstherapie bei rapid cycling - psmmg (und Bipolare, die es probiert haben)

    • Ah siehste! Das ist doch mal ne kompetente Antwort- quadratisch, praktisch gut auf den Punkt gebracht. 8) So in der Art hatte ich mir das vorgestellt.

      Nichts desto trotz werde ich mich wohl gedulden müssen. Noch springt mein THS hin und her. Das ist wohl typisch für einen Hashimoto im Anfangsstadium. Zeitweilig könne man wohl sogar in die (latente?) Überfunktion rutschen. Im Winter vor 2 Jahren hatte ich mal plötzlich einen ganz niedrigen TSH... hm, sehr eigenwillige Erkrankung mit nicht vorhersehbaren Wendungen. Kein Wunder, dass man nie zur Ruhe kommt.
      Was tun nach dem Absturz?
      Aufstehen. Krönchen richten. Würdevollen Schrittes weitergehen.
    • Zaubernuss schrieb:

      Um mal endlich zum Punkt zu kommen: Ich mag es einfach nicht, wenn man mir komischen Krams erzählt und denkt, ich merk es nicht.
      Sorry für meine flapsige "Röhre" Bezeichnung, ich meinte damit den
      gesamten Krams. Da neben meiner Verrentung vorher auch noch
      Unfall-Gutachten erforderlich waren, habe ich über Jahre das ganze
      Programm durchlaufen, Röntgen, Ultraschall für Herz und Schilddrüse
      gleich mehrfach, 2x Szintigraphie für die Drüse, Anfang des Jahres
      nochmal Sonografie. Dazu CT und MRT, mit Kontrastmittel, mit Radio-
      isotopen usw.etc.pp. Schrecklichst war die "Bleistiftröhre" im städt.
      Krankenhaus, einmal und niemals wieder !! Dann lieber ins Diagnostik-
      Center, welches gewaltig wächst und bereits weitere Häuser betreibt,
      der Rubel muß rollen. Mit 20 mal komme ich gar nicht hin, allerdings
      beginne ich das zu vergessen.
      "Der gesunde Mensch vergisst, der Kranke behält", sagte mein 1. Psychia-
      ter in der Reha 2000.

      Und da ich ja jetzt endlich "freier Rentner" bin, möchte ich das ganze Ärzte-
      BimBamBorium ganz, ganz stark reduzieren, war ein bisken viel in den
      letzten Jahren (seit 2000).
      Warum sollte ich mich immer und ständig mit der BS auseinandersetzen,
      besonders in guten Stunden, wenn es mir nicht bewusst ist ? Sollte ich
      da nicht lieber musizieren, verreisen, das Rentnerleben geniessen ? :D
      Morgen gehen Frau und ich im Dirndl und Lederhosen :zungezeig: aufs vorört-
      liche Oktoberfest, Anfang der Woche fahren wir für 4 Tage nach Sachsen-
      Anhalt, 4 Tage Wellness-Hotel und viieel Kultur, gut für die Knochen und
      die Psyche. Magdeburger Dom, Dt.lands älteste und 1. gotische Kathedrale,
      Quedlinburg, Burg Querfurt ... Strasse der Romanik ..


      Zaubernuss schrieb:

      ich habe womöglich einfach nicht die Zeit für eine Besserung
      Mein Argument Anfang 40 , und das war definitiv falsch (für mich) !
      Therapien haben mir über die letzten 15 Jahre gezeigt, was ich wirklich
      möchte und was nicht, es ist ein Entwickelungsprozess, der einmal richtig
      angestossen, nicht mehr aufhört, man wird seiner selbst bewusster, mit
      allen schrägen und allen tollen Dingen. Früher haben das die Menschen
      miteinander gemacht (wie Supervision), in einer monitären Konkurrenz-
      Gesellschaft sieht das anders aus, sogar in der engsten Familie (Egozentrik ?)

      Letzte Woche sprach meine Psychiaterin/ Thera unser nicht alltägliches,
      "traumhaftes" Arzt/ Patient - Verhältnis an, wir sprechen nicht nur auf
      "Augenhöhe" (soweit das tatsächlich wirklich geht), sondern eher wie
      Freunde aus den 70ern, fast wie Hippies halt. :biggrin: Das wird durchaus
      beidseitig sehr persönlich, denn auch ich kann in ihre Seele schauen.
      Trotzdem wird der Turnus auf 4-5 mal im Jahr gesenkt, wobei ich mich
      immer melden kann und würde, der 4x jährliche Turnus bleibt für die
      Frühverrentung/ Schwerbehinderung zwingend weiterhin erforderlich,
      warum nicht, wenn man dann auch gerne hingeht .. :P

      Wenn man sich auf Rehabilitationen, diverse (auch Psycho) Therapien
      einlassen kann, kann man im Rahmen der eigenen Parameter :D schon
      ein wenig an den eigenen Schrauben drehen, Psychosomatik halt, sonst
      gäbe es wohl kaum so viele entsprechende Klinikmodelle. By the way:
      2004 war ich in einem Klinik-Modellversuch (kleine Klinik) Onkologie,
      MS und Psychosomatik, ganz bestimmt nicht für die BS. Die balneoaren
      Therapien waren gut, die Musiktherapie sehr gut, mein Logopäde auch
      (ich hatte ne Kehlkopf OP hinter mir) nur die Gruppentherapie unter einem
      supereitlem Alt68(?)-Therapeuten war völlig für den Arsch, die Einzel-
      gespräche bei dem Narzissten noch schlimmer, ich habe ihn in der Gruppen-
      therapie dementsprechend heftigst angeschrieen, das allereinzige Mal in
      15 Jahren Therapie. "Patient verhält sich aggressiv zum Thera", stand
      in den Papieren.

      Der Effekt war dann halt, dass die Patienten näher zusammen rückten, ich
      konnte (überraschend) gut mit Krebs-und MS-Patientinnen (waren NUR Frau-
      en), wie ähnlich sich die "G'schichten" sind, wie unterschiedlich Körper und
      Psyche das verarbeiten. Mit einer MS-Frau, die während der Reha aus dem
      Rollstuhl aufstand, sich schminkte und einen Minirock zum Tanzen trug, habe
      ich bis kurz vor ihrem Tod Kontakt gehalten, 'meine' kleine kämpfende Löwin,
      Mutter von 3 Kindern.

      Persönlich möchte ich 'niemanden' aus derzeit notwendiger Medikamentierung
      'rausquatschen', das steht mir genauso wenig zu, wie bei einem Junkie, daher
      meine zugegeben drastische Provokation Medis/ Drogen. Ich kenne beides !

      Noch einmal: Es gibt so viele Wege, die in die Depression führen, bei ent-
      sprechender (genetisch ?) Vorbelastung auch in die manische Depression,
      das wilde Tier in Dir, in allen Schattierungen, die möglich sind, im ICD10
      ist das ganz sicherlich nicht zu erfassen. :D Ich habe 100er Seroquel hier,
      noch nie gebraucht, sollte ich durchticken, der 'Himmel' verhüte das für
      immer, falls möglich .. :D

      @ Nüssli: Viel Spaß in Wien, da muß ich auch bald hin, hab ich schon so lange
      vor, eine Schande, für einen leidenschaftlichen 'Deutsch'-Hobby-Historiker :)
      Nochmal BTW, by the way: Die erste richtig feststehende DX und ehrlich gesagt
      sehr langfristige DX hat dann eine Amerikanerin aus Boston, studiert und diplo-
      miert in Wien (!) , in Zusammenarbeit im Team von Fr.Prof.Dr.Wessa / Uni Heidel-
      berg erstellt. Auf diese privat erstellten Untersuchungen habe ich immer wieder
      hingewiesen, vermutlich entscheidend für meine unbefristete Verrentung.
      Die UNI Heidelberg gehört nach neuestem Stand zu den besten 50 UNIs weltweit,
      ansonsten haben wir nur noch Humboldt Berlin und München in Dt.land.

      So :P ,

      ich freu mich auf Entspannung/ "Wellness", auf gute Kost, ganz, ganz vieles
      historisches Sightseeing, musizieren im Zimmer, eine ganz, ganz kleine Session-
      anlage wird (immer) mitgenommen. Viel gute Luft, nette Menschen und Streß-
      abfall in der Ehe, wir haben allerdings keinen Streit.

      Und in meiner 2ten Heimatstadt Berlin habe ich auch noch nen Koffer, der schizzo
      gewordene Jugendfreund, ehemals hochdotierter WirtschaftsIng., wünscht auch
      einen Besuch, einmal um die krumme Lanke laufen .. :)






      Wir lesen uns, bis dahin alles Liebe von wendelin :*

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    • Ich habe bereits eine mehrjährige Psychotherapie gemacht. Das konnte an meinem Zustand nichts ändern. Deshalb gehe ich davon aus, dass meine Schilddrüse wohl doch mehr die Finger im Spiel hat und deshalb versuche ich das an der Ursache zu packen und lasse nicht wild drauf lostherapieren. Das ist schließlich eine körperliche Erkrankung. Sorry, da bin ich total abgeklärt.
      Was tun nach dem Absturz?
      Aufstehen. Krönchen richten. Würdevollen Schrittes weitergehen.