Ungewöhnliche Reaktion auf Antihistaminika...

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    • Ungewöhnliche Reaktion auf Antihistaminika...

      Es ist schon wieder passiert!
      Letztes Jahr hatte ich ja berichtet, dass ich komisch auf Loratadin reagiert habe. Dann habe ich lange die Finger von all dem Zeugs gelassen. Aber seit die Pollen wieder fliegen, geht's mir nicht gut. Am meisten nervt mich die städnig erhöhte Temperatur und die geschwolenen Lymphknoten am Hals inklusive der dauernden Abgeschlagenheit. Deshalb hab ich erst Fenistil ausprobiert. Wirkung so lala. Aber es macht mich müde und selbst am nächsten Tage hänge ich noch durch.
      Heute hab ich Cetirizin ausprobiert. Lymphknoten viel besser, Nase auch. Erst war allem o.k. Zum Glück keine Müdigkeit. Ich war so froh. Doch irgendwann gegen abend kam dann die böse Überraschung. Mir wurde komisch, alles wurde so unwirklicher, die Welt scheint anders zu sein und ich viel langsamer. Die Geräusche sind alles zu viel. Alles strömt gleichermaßen auf mich ein,´. Geräusche sind Folter. Das Radio im Eiscafé, noch schlimmer das Dröhnen der Heizung im Bus wird zur absoluten nervlichen Zerreißprobe. Am liebsten hätte ich mir die Ohren zugehalten und laut geschrien "Aufhören!" Sie sollten endlich still sein. All die Geräusche, ihr Gequatsche über belanglose Dinge, die bescheuerte Musik, die sie mit ihren Smartphones hören, die stickige Luft, der seltsam ratternde Motor der Heizlüftung. Schrecklich. Ich bin total verlangsamt. Mein Atem viel zu schnell. Die Welt dreht sich und zieht trotzdem irgendwie an mir vorbei. Ekelhaft. Was für ein schrecklicher Zustand. Zu viel input. Einfach zu viel input. Kann mich nicht nach außen abgrenzen.

      Hat jemand von euch schon einmal ein ähnliches Erlebnis nach der Einnahme von Medikamenten gemacht??

      Grüße, Nüssli
      Was tun nach dem Absturz?
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    • Hm ausgerechnet müde werde ich von Cetirizin nicht. Das bekomm ich scheinbar nur bei Antihistaminika der 1. Generation. Da ich beide Medikamente in einem nicht allzugroßen Zeitfenster etwas versetzt hintereinander genommen habe, bin ich nicht sicher, ob das Geschilderte vom Cetirizin kam oder dem Antibiotikum.

      Was berichten die denn genau über das Ciprofloxacin? Das mit der Wahrnehmung oder das mit der Hypomanie? (Ich weis jetzt nicht genau, auf welchen Thread du dich bezogen hast bei deiner Antwort, da du quasi auf beide in einem geantwortet hast, was sicherlich auch irgendwo praktisch ist). Und es würde mich interessieren in welchem Ausmaß. Wie gefährlich kann einem das denn werden? Nirgendwo wird einem was genaueres beschrieben. Alle halten sich mit ihren Aussagen bedekct. Wie soll man denn dann abschätzen, ob man das für sich vertreten kann oder man zum Arzt geht und sagt, man möchte ein anderes haben. Ich habs nämlich nicht weitergenommen und das ist schlecht, wenn ich doch eines brauche (ich gebe zu, ich bin von der Diagnose nicht recht überzeugt, da ich schon mal eine Nierenbeckenentzündung hatte und die war GANZ anders, normalerweise würde ich sagen, mir geht's nicht schlecht genug...damals war ich ein Häufchen Elend und habe teilweise stundenlang mit mir gekämpft, dass ich nicht kotzen, weil ich da so Schmerzen hatte..)

      Grüße, Nüssli
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    • Ich hatte Deinen Ciprofloaxazin-Beitrag gar nicht gesehen und das nur zufällig geschriebem, weil ich tatsächlch die Symtpome wie Du sie schilderts von Ciprofloxazo kenne...
      Oft mit sehr schnellem Entstehen der Symptomatik. Ciprofloxazin kann ziemlich neurotoxisch sein; Ich habe auch schon Psychosen darunter gesehen.
      In aller Regel gibt es sehr gute Alternativantibiotika, wenn mann wei, daß man hier empfindlich ist.
    • Ja krass. Als ich in der Ambulanz anrief und Pech hatte und keiner mehr da war, da hat man mich zu einem diensthabenden Art irgendeiner Station weitergeleitet. Der meinte, das würde sich auf jeden Fall langsam entwickeln und man müsse sich da gar keine Sorgen machen. Der war zwar sehr nett, aber mir kam das gleich komisch vor. Ich hab da ja nicht angerufen, weil mir langweilig war und ich sonst nichts anderes mir mir anzufangen wusste, sondern, weil ich sehr schnell was merkte und ich bei mir kommen die Hypomanien ja unglaublich schnell, so wie an meiner Art der BS alles sehr schnell ist, was er auch wusste, er hat ja schließlich danach gefragt gehabt. Bei meinem nächsten Besuch bei meiner Ärztin werde ich es vielleicht erwähnen (als Info für folgende Patienten), das das durchaus sehr schnell gehen kann. Es waren vielelicht 2 Stunden, bis es richtig losging.
      Es bleibt, wie es ist, bei spezielleren Fragestellngen bekommt man viel Mist erzählt. Die vermeintliche Bipolar-Sprechstunde, die ich neulich in der Nachbarstadt besucht hatte, hat mich auch nicht überzeugt. Schade eigentlich.

      Danke für die Antwort :scheinheilig: Ohne dich wären wir manchmal ganz schön aufgeschmissen.

      später hinzugefügt:

      Solange man selbst keinen Heuschnupfen hat, stuft man die Allergie als relativ trivial ein- das gebe ich zu. Seit ich es selbst habe, hat sich mein Bild wesentlich gewandelt, vor allem, weil es dieses Jahr noch übler ist als letztes. Die Tage zwischendurch ging es. Da hatte ich auch zwischendurch das Cetirizin ausprobiert. Die Wirkung ist ja nicht schlecht, wenn da die komische Reaktion nicht darauf wäre. Schon bevor ich zufällig auf die Pollenvorhersage schaute, habe ich mich heute über die enormen Kopfschmerzen geärgert und gehofft, dass hätte nichts zu bedeuten. Aber ich habe gesehen, dass für morgen die zweithöchste Pollenflugwarnung für Hasel und Erle rausgegegeben ist. Mitlerweile hab ich so geschwollene und stark schmerzende Lymphknoten, dass an Essen nicht zu denken ist. Ich werde wohl oder übel irgendetwas nehmen müssen, so halt ich das nicht aus. Unglaublich, wieviel Lebensqualität da draufgeht. Hätte ich im Lebtag nicht gedacht.
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    • JETZT WEIS ICH ES!

      Es ist sicher nicht einfach für andere sich das vorzustellen, aber jetzt kann ich ein anderes Beispiel ranziehen, um es besser erklären zu können!

      Wenn ich diese bestimmte Art von Antihistaminika nehme, dann werde ich so empfindlich für Umgebungsgereize, wie jemand mit einem Migräne-Anfall, nur ohne die Schmerzen. Da sind Geräusche, Licht ect. auch unerträglich und regen einen fürchterlich auf, weil sie so starke Schmerzwellen auslösen. Jedes laute Geräusch ist wie der reinste Terror. Im Prinzip müsste des jeder kennen, der mindestens schon mal sehr starke Kopfschmerzen hatte. Man wird dann so geladen und ärgert sich darüber, dass andere nicht einfach leiser sein können, Rücksicht nehmen. Da fehlt zwar noch das Gefühl der Unwirklichkeit ect., aber wer weis, wie das wäre, wäre man im Migräne-Anfall nicht so sehr mit dem Schmerzgeschehen und der Übelkeit beschäftigt...auf jeden Fall befindet man sich auch im Ausnahmezustand.

      Ich glaube auch nicht, das das Problem ursprünglich (allein) an meiner Person liegt, denn ich habe Cetirizin schon einmal genommen, als ich Anfang/Mitte 20 war bei einer schweren allergischen Hautreaktion. Da ist habe ich nicht so ungewöhnlich darauf reagiert- jedenfalls nicht, dass ich mich erinnern könnte, aber ich könnte mal im Stimmungskalender von damals nachschlagen. Damals war ich schon längst bipolar, es könnte sogar sein, dass ich zu der Zeit auch gerade Lamotrigin genommen habe. Vielleicht ist das eine Wechselwirkung von Antihistaminika mit Modafinil??? Andere Medikamente (mal abgesehen vom Budesonid gegen Asthma nehm ich ja nicht).
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    • Kannste nicht irgendein anderes Präparat nehmen? Früher war es so, dass die Antihistaminika extrem müde gemacht haben. Mein Vater hatte meiner damals heuschnupfen-geplagten Freundin einmal im Jahr Volon A 40 (wenn ich den Namen recht erinnere) gespritzt, worauf sie immer sehr müde war.

      Die heutigen Präparate (2nd generation) machen wohl gar nicht mehr müde, da ist wohl was aufputschendes enthalten, vielleicht verträgst Du ja gerade das nicht (wg. Hypomanie).

      Ich weiß nicht genau, was Dir fehlt, wenn es aber Heuschnupfen sein sollte, dann könnte Cortison helfen, da hatte mein Vater sich selbst gespritzt, weil er auch sehr darunter gelitten hatte. Ein Freund von mir, ebenfalls Arzt, hat sich dagegen sehr effektiv mit Akupunktur behandelt, das ist sogar völlig nebenwirkungsfrei. Ein Wasserglas voll Whiskey hatte auch schon mal in Neuseeland gute Dienste erwiesen, allerdings war meine Freundin dann aus anderen Gründen für nix mehr zu gebrauchen :)
    • Huhu Jannis! Danke für deine Erfahrungsberichte.
      Die AH der 2. Generation mache nicht so müde, weil sie die Blut-Hirn-Schranke wohl nicht überwinden. Es gibt auch einige Leute, die auf die auch mit Müdigkeit reagieren. Ich habe davon nichts gemerkt, dafür habe ich diese Veränderung der Wahrnehmung. Eigentlich enthalten die erstmal nichts aufputschendes, seidenn es handelt sich um solche, die noch was begemischt haben, z.B. woe bei Reactine. Die ist Pseudoephedrin drin, dass wohl abschwellend wirkt, allerdings wohl absolutes Tabu für Bipolare ist. Mit Pseudoepehdrin habe ich auch schon freudige Bekanntschaft gemacht früher in nem Schmerzmittel. Da ist es abgegangen wie Schmitz Katze. Neulich hatte ich ein Grippemittel mit Pseudoephedrin drin. Da war offenbar die Dosis so gering, dass sich nichts großartig getan hat. Aber wenn man genug davon nimmt, dann kann man sich als Bipolarer glaub ich sicher sein, das das ein "lustiger Nachmittag" wird.

      Cortison ist bei Bipolaren auch sowas, dass einen gut in die Manie schießen kann. Notfallmäßig habe ich es sogar schon gespritzt bekommen als Einmaldosis (bei schwerer allergischer Reaktion), aber da ist nichts passiert (da war ich aber auch erst 16). Insofern ist dein Vorschlag nicht so schlecht. Was Ähnliches hatte Moritz letztes Jahr in irgendeinem anderen Thread auch erzählt. Ich erinnere mich auch an was mit "einmalig" - "kann einen für Wochen retten" und wörtlich "wirklich in der Früh". Erinnerungsfehler nicht ausgeschlossen. Morgen früh hab ich einen Termin beim Hausarzt. Da werd ich mal fragen.

      LG, Nüssli
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    • Mein Vater hat sich einmal im Jahr Cortison gespritzt und kam damit gut über die ganze Heuschnupfen-Saison, er war aber auch nicht bipolar.

      Ein sehr eng befreundeter Arzt nimmt es in geringer Dosis, wenn er in den Sommerurlaub fährt, um Sonnenbrand zu vermeiden. Ich war einmal dabei, wie eben dieser Arzt es bei einer dementen und extrem unruhigen Patientin eingesetzt hat, die aus meiner Sicht - aus seiner wohl auch - schon hektisch mit dem Tod gekämpft hat. Er hat einfach in die bereits anliegende Infusion Cortison und Valium gegeben und in wenigen Minuten hatte sich die Situation völlig entspannt, die Patientin hat dann noch viele Jahre gelebt. Diese extreme Wirkung hatte mich damals völlig verblüfft, ist aber auch ein genialer "Ausnahmearzt", der mich schon oft "zusammengeflickt" hat, sei es bei Sportverletzungen (einige Operationen) oder verdrehten Wirbeln (Chiropraktik). So ein breites und auch tiefes Wissen, findet man heute wohl kaum noch.
    • Für jemanden, der sich damit rumplagt, klingt es natürlich geradezu verlockend, dass man einmal was nimmt und dann eine Weile seine Ruhe hat ohne ständig wieder entwas nehmen zu müssen inklusive der ganzen Nebenwirkungen (die in meinem Fall nicht unerheblich waren. Wenn ich todmüde bin kann ich weder arbeiten noch studieren und wenn ich derartige Wahrnehmungsveränderungen habe, kann ich auch weder einem Patienten gegenübertreten, selbst jegliche Freizeitaktivität, allein das Rumsitzen zu Hause während emine Mitbewohnerin laut Musik anhat, bringt mich an die Grenzen des erträglichen.)

      Leider war die Praxis heute morgen so dermaßen voll, dass ich freiwillig auf einen nachmittags-Termin umgestiegen bin. Noc weis ich nicht, ob das eine so gute Idee ist, aber ich habe Cortison sogar schon i.v. gespritzt bekommen und es ist nichts passiert. Außerdem nehm ich (wenn auch in sehr geringer Dosis) jeden Tag welches gegen Asthma..

      Na ja ich lass mich überraschen. Der Gute hat manchmal komische Ansichten...

      LG, Nüssli
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    • kurzes update volume 2

      Hiho!

      Also Volon gibt es noch und wird auch noch gespritzt bei allergiegeplagten Menschen. Da mein Hausarzt selbst Heuschnupfen+Asthma hat kennt er sich eigentlich ganz gut mit dem ganzen Zeugs aus. Er meinte, wenn es ihm zu bunt wird, nimmt er auch Cortison und er würde mir das Volon auch spritzen. Er hat Volon von sich aus angesprochen, ich hatte den Namen nicht erwähnt. Ich war heimlich froh, dass er das von selbst angesprochen hat.
      Ich habe dann aber vorgeschlagen lieber erstmal die Tablettenform in geringerer Dosis auszuprobieren. Sicher ist sicher. Für den Fall, das das nicht gut läuft, hab ich außerdem Telfast (in Österreich glaub ich heißt es Allegra) rezeptieren lassen, weil das zur neuesten Generation von Antihistmainika gehört, die ich noch nicht ausprobiert habe. Leider musste ich das Cortison bestellen. Ein bisschen sonderbar, dass eine so große und gut laufende Apotheke das nicht da hat, aber wer weis mit welchem Wald-und-Wiesen-Generika-Verein meine KRankenkasse gerade inen Rabatt-Vertrag am laufen hat. Manchmal kann das wirklich nerven.

      LG, Nüssli
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    • Ich habe den Heuschnupfen erst das 2. Jahr und kenne mich deshalb nicht besonders gut aus, aber mein Hausarzt sagte nicht davon, dass man nicht beides zeitnah einnehmen kann. Vielleicht nicht unbedingt am selben Tag, aber beim Telfast z.B. steht da nichts bezüglich NW mit Cortison drin.
      Das Cortison konnte heute morgen nicht alles "wegzaubern", aber ich habe auch nur 20mg genommen- insofern vielleicht mein Fehler, aber aus Gründen der Sicherheit war es mir das wert. Es wurde schnell besser, aber es ging nicht restlos weg (ein Teil der Halsschmerzen blieben und Nase wurde auch nicht ganz frei und auch die Schwelllung der Augenlider ging nicht ganz weg), Die Wirkung hielt auch nicht lange. Dafür hate ich aber (ein großes Plus) NULL Nebenwirkungen. Stimmung besserte sich etwas, aber ich war nicht super drauf. Also ging eher in Richtung "normal", ekinesfalls wurde ich hypomanisch und schon gar nicht passierte etwas Vergleichbares, wie mit den Antihistmaninika der 2. Generation. Das ist schon mal ein echter Fortschritt. Trotzdem wäre ich im Umgang mit Cortison vielleicht lieber zurückhaltend.
      Deshalb habe ich doch noch heute das Rezept für das Telfast eingelöst und kann es dann morgen abholen. Die Referenzen im Internet sich hervorragend (mal davon abgesehen, dass es echt teuer ist). Ich habe keinen einzigen negativen Bericht gefunden. In der Apotheke sagte man mir aber, es würde relativ selten verordnet werden.

      LG, Nüssli
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    • kurzes update volume 3

      Heute morgen ist alles weg. Bin auch körperlich fit und das obwohl ich kaum geschlafen habe (was an einem coffeinhaltigem Getränk lag, dass ich abends getrunken hatte).
      Der aller aller letzte Rest kommt einfach von der Heizungsluft, aber alles, was wirklich mit Allergie zu tun hat, ist erst einmal weg.
      Fairerweise muss man aber sagen, dass für heute und morgen wesentlich weniger Pollenflug angesagt ist, als an den vergangenen Tagen.

      Kann es sein, das das Cortison etwas zeitversetzt wirkt? (obwohl man es ja zur gleichen Zeit nimmt, wie auch der Körper seinen Peak hat, also früh morgens nach dem Aufwachen...ich hatte allerdings etwas geschummelt gestern, denn ich musste es erst morgens in der Apotheke abholen, das gestehe ich).

      LG, Nüssli
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    • Stimmt, deswegen soll man das morgens nehmen. Ich spekuliere mal, dass man sonst im Körper zu viel durcheinander stiftet, denn die Cortisol-Ausschüttung ist, wie du gesagt hast, einer bestimmten Rhythmik unterworfen.

      Ich muss denn mal sehen wie es mir ergeht, wenn die Pollen wieder mehr fliegen.

      Wenn ich das Telfast ausprobiert habe, kann ich ja mal berichten, ob ich da nicht so komisch darauf werde und wie ds mit den Nebenwirkungen ist, auch in Bezug auf Müdigkeit ect.pp.

      LG, Nüssli
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    • Ehrlich gesagt bin ich lieber für andersherum. Wenn ich mit dem neuen Antihistaminikum (Fexofenadin) auskomme, dann würde ich die Finger vom Cortison lassen und mir für den Notfall aufheben. Cortison is nix für den ständigen Dauergebrauch. Man kann sich damit richtig krank machen.
      In der Packungbeilage zum Fexofenadin steht nur Kindergebirtstag drin: Kopfschmerzen, Schwindel, evt. Müdigkeit, Übelkeit, Nervosität, Durchfall, Schlafstörung, beschleunigter Herzschlag und 2, 3 mehr. Aber alles vergleicsweise harmlose Sachen. Haben selten so eine kurze Aufzählung von NW gesehen. Aber ich will das Zeug nicht loben, ehe ich es nicht getestet habe. Ich bin schon froh, dass keine Beschreibung von Aggressivität dabei ist oder ähnliches.

      LG, Nüssli
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