Neustart: Vielleicht.

    • Neustart: Vielleicht.

      Nach einiger Zeit der zumindest virtuellen Abwesenheit - einhergehend mit meinem Weggang aus der Klinik und voller Investition in die PatientInnenbetreuung -
      denke ich darüber nach, doch wieder auch mehr Engagement im "Forum" zu zeigen.

      Aus meiner Sicht hat allerdings eine so wie früher ausgelegte Präsenz keinen Sinn (Konkurrenz deutsches Forum).
      Ich bin nach wie vor eine einzelne Person mit daher sehr limitierten Ressourcen.-

      Jedoch wurde nach meinem Weggang aus der Klinik die Bipolar-Ambulanz geschlosssen.
      Viele Leute sind "gestrandet".

      Meine jetzige Idee wäre:
      Ein Austzauschforum für LOKAL Betroffene. Mit Veranstaltungshinweisen, kooperierenden ÄrztInnen etc.
      Darüberhinaus natürlich gerne auch - in einem öffentlichen Bereich - aktuelle neue Forschungsrergebnisse.

      Mich persönlich würde das freuen - jedoch kann ich nicht, wie in den absoluten Anfangszeiten, ständige Präsenz gewährleisten.
      UAWG

      Danke!

      psmmg
    • Hiho!

      Ich habe nur per Zufall mitbekommen, dass das Forum wieder „online“ ist.
      Wenn sich jedoch wie in der Vergangeit niemand Neues registrieren kann, so fürchte ich, wird es tot bleiben oder nur Alltagskrempel gepostet werden, aber dazu braucht man kein bipolar-Forum und ich wage zu bezweifeln, dass sowas irgendwem hilft und besonders unsterhaltsam ist das auch nicht.
      Nun, ich wünsche dem Forum von Herzen, dass wieder Leben einzieht, aber viel Hoffnung habe ich nicht- das muss ich ehrlicherweise gestehen. Auch mein Beitrag würde sich in Grenzen halten. Zeit ist bei mir Mangelware, seit der „kleine Mann“ in mein Leben getreten ist und es völlig auf den Kopf gestellt hat.

      LG, das Nüssli
      Was tun nach dem Absturz?
      Aufstehen. Krönchen richten. Würdevollen Schrittes weitergehen.
    • Hallo Blattl!

      Ich bin seit 2007 hier dabei. Anfangs noch unter anderem nick im ganz alten Forum. Du bist ja noch länger dabei. Deshalb bin ich der Sache aufgrund Erfahrungen aus der Vergangenheit heraus eher skeptisch eingestellt- oder sagen wir pragmatisch. Wenn man sich nicht zu viel erhofft, muss man nicht enttäuscht werden. Es wäre ja nicht das erste mal, dass versucht wird, dass Forum wieder auf die Beine zu stellen. Man wird sehen.
      „Ein gelungener Alltag trotz bipolare Störung“- so hab ich das noch nicht gesehen. Das muss jeder selbst wissen. Man riskiert da einen großen Einblick in sein Leben. Für mich wäre das nichts. Ich behalte es lieber für mich, wenn mein 5 Monate alter Sohnemann mir in den Ausschnitt kotzt, auch wenn das den einen oder anderen vielleicht belustigen würde. ;)


      LG, Nüssli
      Was tun nach dem Absturz?
      Aufstehen. Krönchen richten. Würdevollen Schrittes weitergehen.
    • Übrigens: Ich habe deshalb so viel aus meinem Privatleben erzählt, weil ich manisch war, und das für eineinhalb Jahre nach einer misslungenen Medikamentenumstellung. Erst seit Anfang letzten Jahres bin ich gut eingestellt, brauche aber drei Medikamente: eine kleine Dosis Antidepressivum, Valproinsäure gegen bipolar und auch noch Zyprexa, da ich ja schizoaffektiv bin. Jaja, mein krankes Gehirn... Aber mit der ganzen Chemie fühle ich mich ganz gesund und habe auch überhaupt keine Nebenwirkungen.
    • Huhu!

      Danke für die Glückwünsche! :) Mein Zwerg ist das kostbarste und schönste Geschenk, dass ich je bekommen habe.
      Ich hatte große Angst vor der Geburt, aber am meisten vor dem Wochenbett. Aber das war zum Glück unbegründet. Obwohl ich ein sehr hohes Risiko hatte- nicht nur für einen Babyblues (den auch viele psychisch gesunde Frauen bekommen), sondern auch für eine Wochenbettdepression, so habe ich nichts dergleichen bekommen. Ich war sogar stabiler als viele andere Frauen.
      Das wollt ich mal schreiben, um Mut zu machen!! Auch Frauen mit Macke können gute Mütter sein und sich liebevoll, um ihr Baby kümmern. Man muss nur in guten Händen sein und gut beraten werden und die Anweisungen auch befolgen. Wer also Mami werden will mit hohem Depressionsrisiko, der sollte auf jeden Fall Stillen, den kleinen Wurm ganz viel knuddeln (am besten sogar nackig, weil Oxytocin via Haut zu Haut Kontakt erst angeregt wird zu bilden). Und man braucht hier und da Entlastung, um mal Duschen zu gehen und dergleichen, denn selbst die kleinsten Dinge an Zeit für sich sind mit Baby blanker Luxus. Sogar 10 Minuten ungestört auf dem stillen Örtchen. Aber wenn man das alles geregelt ist, dann ist das Stillen und Kuscheln ein super Schutzfaktor. Problematisch wird’s erst, wenn man ganz abgestillt. Das sollte man mit Bedacht tun und alle Schritte gut überlegen und Strategien bereit haben oder zumindest jemanden, der sich damit auskennt. Aber meine wichtigste message ist: es ist definitiv machbar! Ein Kind gibt dem Leben eine andere Art Sinn und Erfüllung und irgendwie macht einen das widerständsfähiger. Man lebt nicht mehr nur für sich, man hat nun auch Verantwortung für das kleine Wesen, dass einen bedingungslos liebt und selbst, wenn einem doof ist, wenn man in die kleinen Kinderaugen schaut und wie unbeschwert so ein Baby rumalbert und lacht, wenn sie das kleine Händchen ausstrecken und Zuwendung einfordern, dann fühlt sich schon vieles anders an. Es ist zweifellos eine sehr große Herausforderungen, die alles von einem abverlangt, aber es gibt einem auch so viel. Ich wollte ihn nicht mehr missen. Am liebsten hätte ich noch mehr kleine Nüsslis von der Sorte, aber das muss noch warten- leider.


      Alles gut Blattl. Musst dich doch nicht rechtfertigen, was du im Alltagsthread postest.
      Auf jeden Fall schön zu hören, dass du trotz 3 Medis keine lästigen Nebenwirkungen hast (v.a. weil Zyprexa darunter ist) und wenn es dir hilft den Tag noch mal zu rekapitulieren und dadurch zu verinnerlichen, dass man trotz Erkrankungen auch gut zurecht kommt, dann ist das für dich persönlich ja eine gute Sache.

      LG an alle :heart:

      das Nüssli
      Was tun nach dem Absturz?
      Aufstehen. Krönchen richten. Würdevollen Schrittes weitergehen.

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    • Herzliche Glückwünsche Euch,

      ein eigenes Kind verändert alles ! Diese Erfahrung möchte
      ich niemals missen, es ist ja auch so etwas wie „Sinn des
      Lebens“ ... Unsterblichkeit ...
      Fast kann ich diesen spezifischen Babygeruch jetzt riechen,
      die Babyhaut, das saure Bäuerchen, selbst den Milchschiss...

      Geniess die Zeit aus voller Seele, ein besseres AD gibt es nicht,
      zum Grübeln keine Zeit.

      Alles Liebe, auch für kommende Tage,
      lgw