Bipolar 2, Diagnose Epilepsie

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    • Bipolar 2, Diagnose Epilepsie

      Hey Leute,


      ich bin leider in einer Zwickmühle geraten. Ich habe vor 2 Monaten ein EEG machen lassen auf Wunsches meines Arztes.
      Ich machte einen Termin bei meiner Ärztin aus der ich schon seit 3 Jahren in Behandlung bin, wir fixierten einen online Termin.
      Da bei uns in Österreich immer noch strikte Corona Maßnahmen herrschen ist das nicht soo einfach.
      Jedenfalls ich schickte meiner FA den Befund, den ich vor lauter Chinesisch nicht verstand, egal nach ein paar Stündchen war in meinem Outlook Post: Sie schrieb mir ob ich im letzten halb Jahr einen Epileptischen Anfall hatte, ich negierte, vielleicht nicht soo das es mir aufgefallen würde. Ich schrieb zurück das ich es nicht gemerkt habe.
      Beim 20er Mail sagte Sie mir das ich mir keine Sorgen machen soll.
      Jetzt wollte ich euch fragen ist es normal wenn man Bipolar 2; (F31) ist ,Mann auf solche Hirnkrankungen, schneller darauf anspricht,
      Als andere leiden.
      Und wie gehen die Menschen damit um??

      Es würde mich vor allem sehr hellhörig machen,wenn einer oder eine sagt du, du bist im falschen Forum :jump:
      Aha,meine Nebenwirkungen sind: müde nach der Arbeit, manchmal so geschafft das sich kein TVthek Programm mehr ausgeht, verschieden Zucken im Kopf. :tux:

      Liebe Grüße euer alphaCentauri
    • Ich bin mir nicht sicher, Deine Frage richtig verstanden zu haben. Ich bin verschiedentlich auch umgekippt und hatte Krampfanfälle. Wie sich herausstellte hatte das aber nichts mit Epilepsie zu tun, sondern war die Folge einer massiven Mangelernährung. Andererseits muss man schon sehen, dass die Bipolarität in denselben oder benachbarten Regionen zu verorten ist wie die Epilepsie, nämlich im limbischen System. Daher kann (muss aber nicht) als Begleiterkrankung des Bipolaren die Epilepsie sein, die man aber sehr gut behandeln kann.

      Nachdem ich eine Sightseeing-Tour durch die Limbik gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass dort die Cannabinoid-Rezeptoren eine zentrale Rolle spielen. Es würde daher naheliegen, Cannabis als Heilmittel einzusetzen. Hier bereitet aber die Stigmatisierung von Cannabis rechtliche Grenzen (was mir persönlich völlig egal wäre). Ich mag aber den Rauschzustand nicht, der wiederrum durch das im Cannabis enthaltene THC vermittelt wird. Ein anderer Wirkstoff derselben Hanfpflanze, die ebenfalls an diesem Rezeptor andockt, ist CBD. Da dieser Stoff keine Rauschzustände hervorruft, ist er völlig frei verkäuflich. Ich werde damit mal ein paar Versuche machen, wie ich es ja auch mit Ketamin unternommen habe und damals zu dem Schluss gekommen war, dass es sich um ein phantastisches Notfallmedikament handelt aber für den Dauergebrauch ungeeignet ist.