TV-Tipp / Tattoo Mum

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    • TV-Tipp / Tattoo Mum

      Hallo,

      heute gibt es im Bayrischen Fernsehen um 21.45 Uhr den Film 'Tattoo Mum', der vor nicht allzu langer Zeit schon einmal bei der ARD zu sehen war.

      Ankündigung des Senders:

      Tattoo Mum - Eine magische Mutter

      Marigold ist überall tätowiert. Sie liebt ihre Kinder, hat aber ihr Leben nicht im Griff. Doch Tochter Dolphin kämpft für ihre "magische" Mutter. Marigold, eine ziemlich ungewöhnliche junge Frau, ist die Mutter von Dolphin (10) und Star (15), und weil sie am ganzen Körper tätowiert ist, ist sie eben die "Tattoo Mum". Während Star, die ältere der beiden Töchter, die Nase voll hat von einem Haushalt, in dem nichts normal funktioniert – mal wird der Strom, mal das Telefon gesperrt und meistens ist der Kühlschrank leer –, beschließt Dolphin, bei ihrer Mutter zu bleiben. Schließlich kann Marigold, die sich selbst als eine schlechte Mutter bezeichnet, ganz wunderbar sein, wenn sie gut drauf ist: Dann lässt sie die auf ihrem Rücken tätowierte Schlange zischen, sie tanzt und hüpft wie ein Teenager durch die Gegend, kleidet sich exzentrisch und genießt es, ihre Runden auf dem Karussell zu drehen. Einfach magisch, findet Dolphin, die Marigold den gewöhnlichen Müttern in ihren langweiligen Blusen vorzieht.


      Doch diese Mutter kennt nur das Extrem zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Probleme, egal ob in der Welt draußen oder zu Hause, müssen ihre Töchter selbst lösen. Nachdem Star aufgegeben hat und zu ihrem leiblichen Vater gezogen ist, versucht Dolphin ihr Leben und das ihrer Mutter zu regeln. Sie bemüht sich um Anerkennung in der Schule und kämpft gegen das häusliche Chaos. Dabei übernimmt sie selbst die Rolle einer Erwachsenen, während ihre Mutter sich wie ein egoistisches Kind verhält. Bei aller Liebe kann das nicht lange gut gehen. Dolphin kämpft auf verlorenem Posten. Doch als sich die Situation dramatisch zuspitzt, tut sie instinktiv das Richtige. Denn Marigold ist keineswegs verrückt, sondern leidet an einer manischen Depression..

      "Tattoo Mum" ist die bewegende, ganz unsentimental erzählte Geschichte der Beziehung zwischen einer manisch-depressiven Mutter und ihren beiden Töchtern. In England sorgte der Film bei den Zuschauern wie bei der Presse gleichermaßen für Furore. "Tatoo Mum" basiert auf dem Jugendroman der Erfolgsautorin Jacqueline Wilson und wurde 2004 mit dem Internationalen Emmy Award und mit zwei Preisen der British Academy of Film & Television Arts ausgezeichnet.

      Link zur Ankündigung: br-online.de/kultur-szene/film/tv/0608/06449/

      Persönliche Anmerkung: Ich habe mir den Film damals angeschaut und fand ihn sehr beeindruckend. Etliche 'Bipo-Mütter', die ihn auch gesehen hatten, waren unangenehm persönlich berührt. Also viell. nichts für Mütter mit derzeit schwachem Nervenkostüm.

      Grüße an alle

      Peter

      aka Pierrot le Fou(che)
      aka Pedro el Loco
      aka Peter the Maniac
      You'll never gonna change anything!

      (John Rambo in Rambo IV)
    • nein, die Story wird mehr aus der Sicht und dem Erleben der beiden Töchter Dolphin (10) und Star (15) erzählt, die sehr verschieden mit ihrer Mutter und deren Krankheit umgehen.

      Ich persönlich schätze es als eine 'normale' bipolare Geschichte in dem Sinne ein, dass es eben ein denkbarer Verlauf unter einer Vielzahl von Varianten ist - aber ich kann verstehen, dass betroffene Mütter das anders sehen und sich z.B. fragen: 'Bin ich auch so schlimm?'...

      Wobei ich Marigold (die Mutter) nicht als schlimm empfinde, halt 'normal durchgeknallt bis depri' - aber ich sehe es mit nüchternen männlichen Augen.

      Liebe Grüße

      Peter

      aka Pierrot le Fou(ché)
      aka Pedro el Loco
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      (John Rambo in Rambo IV)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Snoopydad ()

    • Rauchen... / An Tört(el)chen

      ... was ist das? Hab ich mal geraucht??? *ggggg*

      Im Ernst: Mir gehts erstaunlich gut ohne Kippen. Aber ich hab ja auch noch Nikotin-Pflaster drauf - und nach meinem Internisten-Besuch heute eine noch größere Motivation... *smile*

      Ein Kölner würde jetzt sagen: Et hätt jrod noch ma jot jejange... (hoffentlich)

      Grüßle

      Peter

      aka Pierrot le Fou(che)
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      (John Rambo in Rambo IV)
    • nabend lieber snoopy

      der film...hmmmmmmmmmmmmmmmmm
      mein mann war ziemlich agressiv da er ne menge
      parallelen gesehen hat...konnt mich da auch net rausreden
      so in etwar haushalt essen etc ok......
      er meinte in ner phase würd ichs eh net merken...kotz
      würg...habs für die kids aufgenommen
      so wie die kleine ist mein sohn...und die grosse ähnelt meiner
      tochter.....hätte gerne gesehen wies weiter geht in deren leben

      toll mit deinem nicht rauchen...ich würd wohl die wände hoch gehen..
      mach weiter so..hast ja fast ne woche rum :D
      _____________________________
    • Ende offen... / An Tört(el)chen

      Hi Schmucky,

      ich fands schön, dass der Film so ein offenes Ende hat - so kann sich jede/r eine eigene Fortsetzung ausmalen...

      Ist auch klar, dass wir und unsere Angehörigen (wie dein Mann) einige Ähnlichkeiten entdecken - spricht für die Qualität des Films.

      Liebe Nacht-Grüße

      Peter

      aka Pierrot le Fou(che)
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      (John Rambo in Rambo IV)
    • Den Film habe ich vor ein paar Monaten gesehen,
      ich fand ihn für Kinder gemacht, was ja gut ist, eben aus der Sicht der Kleinen.
      Schon irgendwie realistisch in diesem Kontext, aber doch ein bißchen zu märchenhaft für meinen Geschmack.
      Zum Beispiel so einfach schwuppsdiwupps den Vater zu finden - und der ist dann auch noch so hilfsbereit - naja, doch eher die Wunschvorstellung von Kindern.

      Ansonsten kenne ich wohl allzuviele schlimmere Chaoten, ohne MD, da fand ich die Mutti harmlos ... für Kinder aber schlimm, da völlig unverlässlich.

      Für MD-Eltern ist der Film sicher keine leichte Kost
      µ
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kirre ()